Geschichte
Geschrieben von TSV Oberhausen   
Sonntag, 30. Dezember 2007

Gottlob Bertsch, Wilhelm Epple, Johannes Häbe, Georg Kromer, Heinrich Metzger, Hermann Metzger, Adolf Reiff und Wilhelm Reiff gründeten 1898 in der damals noch selbstständigen Gemeinde Oberhausen den Turn- und Sportverein.

Wie damals üblich wurde nach den Gedanken von Turnvater Jahn hauptsächlich durch Turnen der körperlichen und geistigen Ertüchtigung nachgegangen.

Der Verein entwickelte sich prächtig bis zum Beginn des 1. Weltkrieges. In den folgenden Jahren war die Vereinstätigkeit situationsbedingt sehr eingeschränkt.

Danach konnte sich das Vereinsleben wieder neu entfalten. 1924 bis 1926 entstand unter dem Gießstein ein Sportplatz, der mit viel Eigeninitiative gebaut wurde.

In den Jahren bis zum Beginn des 2. Weltkrieges nahmen die Sportler an zahlreichen Turnfesten teil. Gleichzeitig entstand eine aktive Handballabteilung. Zahlreiche Turnfestsiege und gewonnene Handball-Meisterschaften dokumentierten diese Entwicklung.

1947 musste der Verein von der damaligen Besatzungsmacht neu genehmigt werden. 

Zuerst bekam die Handballabteilung die Spielerlaubnis und erst 1949 wurde der TSV Oberhausen als Gesamtverein wieder zum Sportbetrieb zugelassen.

1968 bauten die Mitglieder ein Sportheim um dem Vereinsleben einen gemeinsamen Mittelpunkt zu verschaffen. Die damals gut genutzte Sportanlage wurde um einen Kleinfeld-Hartplatz und um die Leichtathletikanlagen erweitert.

1992 konnten zwei Tennisplätze an die Tennisabteilung übergeben werden.

Im Jahr 2001 wurde mit dem TV Unterhausen eine Spielgemeinschaft gegründet, um den Handballsport in Lichtenstein auf einem möglichst hohen Niveau weiterzuführen.